Du kannst mich jederzeit gerne per E-Mail kontaktieren, wenn du Fragen zu meinen Atelierarbeiten, Editionen oder Ausstellungen hast. Für ernsthafte Projektideen, Vorschläge und Kooperationen bin ich immer offen.
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Über
die
Arbeit

Wenn du ein Werk aus dieser Kammer in dein Zuhause holst, erwirbst du nicht nur eine Skulptur. Du hältst das Fragment einer Reise in den Händen – ein Symbol für Stärke, Ausdauer und das stille Feuer, das nach dem Kampf weiterbrennt.

Die Stille
im Stein
finden

Ich arbeite hauptsächlich mit Marmor und Kalkstein, manchmal auch mit Sandstein und Granit – Materialien, die seit Jahrtausenden von Menschenhand geformt werden. Jedes Werk beginnt als massiver Block und wird direkt behauen, ohne Guss oder Vervielfältigung. Der Prozess ist physisch und voller Widerstand. Das Material setzt Grenzen, fordert Entscheidungen und lenkt das Ergebnis oft in eine neue Richtung.

Die Form wird dem Stein nicht aufgezwungen, sondern im Dialog mit ihm entwickelt. Neben meiner eigenen künstlerischen Arbeit bin ich in einer Steinwerkstatt als Oberflächenbearbeiter (Hand Finisher) tätig. Mein Zugang zur Bildhauerei ist autodidaktisch – angetrieben nicht durch eine akademische Ausbildung, sondern durch eine anhaltende Faszination für das Material selbst. Stein überdauert. Er trägt die Zeit in sich und überlebt seinen Schöpfer.

Diese Beständigkeit prägt die Arbeit – es entstehen Objekte, die sich irgendwo zwischen Artefakt und reiner Präsenz bewegen. Der Akt des Hauens bewegt sich zwischen Kraft und Kontrolle. Es ist eine Konfrontation mit dem Widerstand – und gleichzeitig ein stiller, fokussierter Prozess. Während ich den Stein bearbeite, verarbeite ich auch innere Spannung, Zweifel und Angst. Was bleibt, ist nicht nur die Form, sondern die Spur dieses Prozesses.
Für mich ist Stein mehr als nur ein Medium – er ist ein Spiegel.

Meine Reise in die Mythic Ember Chamber begann mit der Erkenntnis, dass Stein Ehrlichkeit verlangt. Er erlaubt keine Abkürzungen.

Im schweren, rhythmischen Schlag des Meißels fand ich einen Weg, mich durch die Echos meiner eigenen Vergangenheit zu bewegen – mich alten Ängsten und Kindheitserfahrungen zu stellen, die sich einst so unumstößlich anfühlten wie Granit. Jede Skulptur, die ich haue, ist ein Zeugnis dieser Konfrontation. Zwanzig Stunden oder länger mit Stein zu arbeiten bedeutet, ganz bei sich selbst zu bleiben.

Es ist ein Akt der Transformation: das kalte Gewicht der Vergangenheit in eine stille, kraftvolle Präsenz zu verwandeln.
Skulpturen

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Sitz in Lautertal / Odenwald
Kontakt bevorzugt per E-Mail.
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